Aktionen

Picknicknachmittag
Diesmal hat uns ein Mitarbeiter zum Grillen eingeladen. Es wurde viel erzählt und gelacht. Das war mal wieder ein gelungener Nachmittag. 




Pst e.v. dreht Imagetrailer
Filmdreh unterm Bahnhofs-Dach 
Der Psychosoziale Trägerverein bekommt einen Image-Trailer 

Von Oliver Bergmann 
Letmathe. Die Besucher des Kreativkreises des Psychosozialen Trägervereins Iserlohn (PST) malen, basteln und dekorieren – wie sie es an jedem Dienstagvormittag unter dem Dach des Letmather Bahnhofsgebäudes tun. Doch etwas ist diesmal anders: Der Filmregisseur Rüdiger Kraft ist mit seiner Kamera dabei und hält die Szenen fest, wie sich die Mitglieder des Kreises ihren Aufgaben widmen und greift hin und wieder in die Aktionen ein, bis die Einstellung stimmt. Auf den Leinwänden der traditionsreichsten Kinos werden sich die Teilnehmer des Kreativkreises zwar nicht wiedersehen, aber immerhin auf der Internetseite des PST. Die soll um einen kleinen Image-Trailer, einen Werbefilm in eigener Sache, ergänzt und etwa im Spätherbst dieses Jahres eingestellt werden. 

Zwei Monate Drehzeit für zweieinhalb Minuten Film 
„Wir wollen Interessierten auch über das Internet unsere Arbeit näherbringen“, erklärt Evelin Fox, die Vorsitzende des PST, den Grund dieser Aktion. Etwa zweieinhalb Minuten Film werden letztendlich ins Netz eingestellt. Das ist nicht viel, wenn man bedenkt, dass sämtliche Aufgaben und Angebote des Vereins in dem Streifen auftauchen sollen. Dazu gehören die zwei Schwerpunkte, das stationäre Wohnen für Menschen mit Lernschwierigkeiten und hohem Hilfebedarf, sowie das von Bettina Boos geleitete ambulant betreute Wohnangebot, an das zahlreiche Freizeitund Unterhaltungsmöglichkeiten angeschlossen sind. Neben dem Kreativkreis handelt es sich dabei um das Sozialkompetenztraining „Fit und stark“, ebenso das Plauderstübchen, eine Koch- und Musikgruppe sowie ein Sportangebot und ein Psychose-Forum. Dadurch soll den Klienten, wie der Vorstand die Bewohner und Teilnehmer der Programme nennt, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gewährleistet werden. Dass es so etwas gibt, soll mit dem Filmprojekt nach außen getragen werden. Regisseur Rüdiger Kraft nennt das, was er erstellt, „ein Kaleidoskop der verschiedenen Bereiche, das Vertrauen schaffen soll“. Allein die Drehphase nehme gut zwei Monate in Anspruch. Dann werde an Korrekturen gearbeitet. „Die Farblinien müssen stimmen, schließlich habe ich es an jedem Drehort mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen zu tun. Zum Schluss muss der Vorstand des Vereins sein Okay geben. Einiges ist schon im Kasten, in Letmathe stand der vierte Drehtag an. Beide Seiten sind guter Dinge, dass der kurze Film, der mit Fotos und Statements der Klienten garniert wird, den Erwartungen entspricht. Schließlich wurde mit Rüdiger Kraft ein erfahrener Regisseur engagiert, der für seine Imageproduktionen bereits ausgezeichnet wurde. 1997 erhielt er im Rahmen der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt für einen Trailer über das Lippstädter Unternehmen Hella den „Kleinen Oscar“ in Bronze. 
Artikel im IKZ vom 29.07.2016
IKZ im Internet: www.ikz-online.de

Der Schwerter Filmregisseur Rüdiger Kraft dreht nun auch teile für den Trailer des Psychosozialen Trägervereins im Bahnhof Letmathe. Beim Kreativkreis auf dem Dachboden dirigierte er die Beteiligten. Foto: Oliver Bergmann
 




Filmdreh im Hochseilgarten
Mit Kamera in schwindelnder Höhe
Der Schwerter Regisseur Rüdiger Kraft dreht einen Imagefilm im Kletterwald Freischütz
Hendrik Schulze Zumhülsen / RN Schwerte 21.Juli 2016
Schwerte. Über die wackeligen Seile des Kletterwalds hangelt sich die Ausflugsgruppe des Psychosozialen Trägervereins (PST) Iserlohn. Dabei fungieren sie auch als Motiv für Regisseur Rüdiger Kraft, der für den Trägerverein einen Imagefilm dreht.
Die eigenen Grenzen überschreiten, sich gesichert loslassen können und Vertrauen zu Anderen aufbauen – das soll der Imagefilm von Rüdiger Kraft ausdrücken. „Ich wollte die inhaltliche Botschaft des Vereins in Bildern umsetzen“, erzählt Rüdiger Kraft. Sogenannte Metaphernbilder will er damit schaffen. Die Überwindung von Ängsten soll dabei im Mittelpunkt stehen. Der Kletterwald Freischütz ist für ihn dafür der passende Ort.
Verschiedene Drehorte
Sechs bis acht Tage verbringt der Regisseur mit den Dreharbeiten. Diese finden aber zum größten Teil nicht nur im Kletterwald statt, sondern auch in den Einrichtungen des Vereins. Zum Beispiel beim Ambulanten Betreuten Wohnen in Iserlohn, wo er die Bewohner beim Pool­Billard oder beim Kochen filmen will. Der Film soll vor allem das Freizeitangebot des PST bewerben. Der gemeinnützige Verein begleitet psychisch kranke sowie geistig behinderte Menschen und schafft Angebote für diese Gruppe.
Weitere zwei bis drei Monate verbringen der Regisseur und sein Team dann noch mit Nachbearbeitung und Schnitt. Alles für einen etwa eineinhalbminütigen Film auf der Internetseite des Vereins.
Während Rüdiger Kraft und sein Team mit großen Kameras auf dem Boden stehen, ist PSTBetreuer Markus Berg mit seiner Ausflugsgruppe in schwindelerregender Höhe. „Wir möchten unseren Klienten eine positive Freizeitgestaltung ermöglichen“, sagt Berg.
Einmal im Monat geht er mit der Ausflugsgruppe A zu verschiedenen Orten. Manchmal unternehmen sie Stadtausflüge. Im Winter geht es unter anderem zum Weihnachtsmarkt. Die Klienten können dabei auch Gäste mitnehmen. Kosten wie Eintrittsgelder müssen sie selbst tragen.
„Da kommt man mal heraus aus der Bude, das ist mir sehr wichtig“, erzählt Klient Christian. Der Ausflug zum Kletterwald ist für ihn auch eine Gelegenheit, etwas Neues auszuprobieren. Der Trägerverein begleitet seine Klienten auch bei anderen Tätigkeiten. Zum Beispiel bei der Joboder Wohnungssuche.
Von Baum zu Baum
Schließlich muss Rüdiger Kraft selbst auf die Seile zwischen den Bäumen steigen. In voller Montur mit Helm und Sicherungsseil wagt er den Schritt in die Höhe. Mit einer kleinen Handkamera will er sich auf dem Hochseilgarten von einer Seite zur nächsten schwingen und damit zeigen, dass man sich auch fallen lassen kann. Der Schwerter Regisseur Rüdiger Kraft hat laut eigenen Angaben mehr als 100 Filme gedreht, unter anderem für RTL und Sat 1. Einen Preis für seine Imagefilme habe der Schwerter Regisseur auch schon erhalten – für einen Film über den Automobilzulieferer Hella.


(Foto links) Mit der kleinen Kamera klettert Regisseur Rüdiger Kraft durch den Hochseilgarten und macht Aufnahmen aus der Ich-Perspektive .( Foto rechts) Markus Berg(i.) begleitet die Ausflugsgruppe im Kletterwald.




Aktuelles

Stadtbummel in Thale
Zum Tag der deutschen Einheit am Dienstag den 03.Oktober 2017 planen wir eine Fahrt zum DDR Museum Thale.  Neben interessanten Einblicken in die Geschichte und Lebensweisen der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik verbleibt auch Zeit für einen Stadtbummel durch die 18.000 Einwohner Stadt Thale, welche die Pforten ihrer Geschäfte an diesem Feiertag geöffnet hat.
Wir starten um 8 Uhr mit der Hinfahrt und planen gegen 20 Uhr  wieder zurück zu sein. Der  Eintritt in das Museum kostet 5 Euro.
Wer gerne mitfahren möchte, meldet sich einfach  bei seinem jeweiligen Bezugsbetreuer.   




Minister Guntram Schneider besucht Wohngruppe im Bahnhof Letmathe
Herr Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW hat sich zusammen mit dem Bürgermeister der Stadt Iserlohn Dr. Peter Paul Ahrens und dem Landtagsabgeordneten Michael Scheffler die neuen Räumlichkeiten des stationären Wohnens  vom  Psychosozialen Trägerverein e.V. Iserlohn angesehen.  Die Vorsitzende Frau Evelin Fox stellte alle Gästen die Räumlichkeiten vor. Das stationäre Wohnen bietet allen 10 Bewohnern eigene Zimmer. Aber auch für tagesstrukturierende Angebote ist Platz.  Alle Anwesenden war von den Räumlichkeiten im ehemaligen Bahnhof beeindruckt. 




Neues Fahrzeug für das Ambulant Betreute Wohnen
Eine Spende der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW ermöglicht dem Psychosozialen Trägerverein den Kauf eines neuen Dienstfahrzeuges für das Ambulant Betreute Wohnen. Psychisch erkrankte oder geistig behinderte Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, um den Alltag in der eigenen Wohnung bewältigen zu können, werden in ihren Wohnungen besucht oder begleitet zu Arztbesuchen, Behördengängen und anderen notwendigen Gängen und Erledigungen. Da die Wege, zumal in den ländlichen Gebieten des Märkischen Kreises, oft weit sind, ist der Dienst Ambulant Betreutes Wohnen auf Fahrzeuge dringend angewiesen. Die betreuten Menschen können die umständlichen Wege häufig nicht alleine zurücklegen.Es ist uns ein besonderes Anliegen, die oft bei chronischer Erkrankung oder Behinderung drohende Vereinsamung der Menschen zu verhindern. Deshalb freuen sich die Mitarbeiter ganz besonders, dass ihnen bald ein Fahrzeug zur Verfügung steht, mit dem sie auch mehrere Menschen zu Begegnungs- und Gruppenangeboten abholen und begleiten können. So kann ein Stück Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für diese Menschen gesichert werden. 

Durch die „Aktion Mensch“ konnte ebenfalls ein Ford Focus Kombi angeschafft werden: nutzten einige Mitarbeiter dies als Anlass um einen abwechslungsreichen Gruppenausflug mit und für die betreuten Menschen zu gestalten. 
Um neun Uhr trafen wir uns alle um kurze Zeit später gemeinsam mit insgesamt 3 PKWs loszuziehen in Richtung Köln. Erster Höhepunkt war der Stopp an den Ford Werken in Köln. Dort übergab man uns den neuen durch „Aktion Mensch“ geförderten Wagen. Dies war eine Attraktion für alle Teilnehmer: Das nagelneue, strahlende weiße und komfortable Auto ließen keinen Wunsch mehr offen. Nachdem das Fahrzeug erkundet und begutachtet worden war, ging die Fahrt weiter in den Stadtkern von Köln. Dort besuchten wir das Schokoladenmuseum, wo jeder von der frischen Schokolade kosten durfte. Im Anschluss daran nutzten wir die Gelegenheit für einen Stadtbummel und gingen gemeinsam in das nur wenige Minuten entfernte Zentrum. Zum Spätnachmittag hin, als die Beine müde wurden, machten wir uns auf den Heimweg zurück ins Sauerland. 
Der geräumige Wagen von „Aktion Mensch“ bietet uns noch mehr Möglichkeit, individuelle Angebote zu gestalten. In diesem Fahrzeug können auch sehr große und in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen angenehm und sicher fahren, so dass die Möglichkeit z.B. an Ausflügen wie diesem nach Köln teilzunehmen und diesen genießen zu können erleichtert wird. 
Der Psychosoziale Trägerverein e.V. bedankt sich daher nochmals recht herzlich bei „Aktion Mensch“ für die großzügige Spende.




Fahrsicherheitstraining für Mitarbeiter
24 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Ambulant betreuten Wohnen des Psychosozialen Trägerverein e.V. verbesserten unter hervorragender Anleitung durch Trainer der Verkehrswacht Iserlohn in ganztägigen Trainings ihre Sicherheit beim Autofahren. Viele Kilometer pro Woche verbringen die Sozialarbeiterinnen, Kranken- und Gesundheitspfleger, Erzieherinnen und andere Fachkräfte des Ambulant betreuten Wohnens regelmäßig in ihren PkW, entweder auf dem Weg zu den Menschen mit psychosozialem Unterstützungsbedarf, die zu Hause betreut werden, oder aber gemeinsam mit ihnen bei Fahrten zu Arztbesuchen, zu Behörden, zum Einkaufen etc. Dies bei jedem Wetter. Sehr gute Fahrsicherheit ist daher ein Thema, über dessen Bedeutung sich Mitarbeiter und Arbeitgeber absolut einig sind. 
Auf dem Fahrtrainingsgelände der Verkehrswacht Iserlohn am Sauerlandpark in Hemer wurden sicherheitsrelevante Inhalte theoretisch vermittelt und dann praktisch umgesetzt: Bremsen auf nasser Fahrbahn, das Ausweichen vor Hindernissen und andere Manöver wurden wieder und wieder geübt, so dass sich nach anfänglicher Unsicherheit des einen oder anderen Teilnehmers immer mehr das Gefühl von Sicherheit und auch viel Spass an dieser tollen Möglichkeit zur Verbesserung der eigenen Kompetenzen durchsetzte. Die intensive Anleitung und Begleitung durch die Trainer der Verkehrswacht Iserlohn Sven von der Osten und Karsten Behle mit jeweils individueller Rückmeldung an die Fahrer nach jeder absolvierten Aufgabe verhalfen allen am Ende zu dem Gefühl, Einiges dazugelernt zu haben. 
Als Andreas Nolte, Vorsitzender der Verkehrswacht Iserlohn die letzte Trainingsgruppe des Mitarbeiterteams Psychosozialen Trägervereins am 30.4. verabschiedete, wurde sehr deutlich, dass neben dem guten Gefühl, Zeit und Energie für die Sicherheit der betreuten und immer wieder im PkW beförderten betreuten Menschen wie auch für die persönliche Sicherheit investiert zu haben auch an dem gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen des Ambulant betreuten Wohnens verbrachten Tag Gemeinschaft und Teamgeist gestärkt zu haben.




Filmische Dokumentation

"Ich bin Falsch ich bin ein Fach"
Die filmische Dokumentation über einen gehörlosen Autisten ist jetzt auch auf einer DVD käuflich zu erwerben. Bei Interesse wenden sie sich bitte an die angegebene Adresse.

E-Mail: e.fox@pst-ev.de
Telefon: 02371-550 555

Den Trailer dazu finden Sie hier: